Förderverein zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V.

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Fördervereins zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V.


Die 9. Geschichte aus Landin: "Der Fluch über das Kloster auf dem Rütscheberg" ist online

In unserer Rubrik : "Geschichten aus Landin" mit Anekdoten aus dem Dorfleben und Geschichten aus früheren Tagen ist nun der 9. Beitrag zu lesen. Mit erneutem Dank an den Autor Herrn Dr. Knackmuß!     Folgen Sie dem Link zu den Geschichten aus Landin.


Vortrag von D. von Bredow-Senzke am 07.10.2017:

"Eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Familie von Bredow
Mit einem Abstecher zu den Bredows in Landin und Kriele"

Ein sehr informativer und anregender Vortrag in Landin:
Trotz regnerischen und herbstlichen Wetters war das Gemeindehaus in Landin bis auf den letzten Platz besetzt. Der Förderverein lud zu einem interessanten Geschichtsvortrag bei Kaffee und Kuchen bzw. Zwiebelkuchen und Federweißen ein und viele interessierte Besucher von nah und fern kamen.

         

 
Die vortragende, Frau D. v. Bredow, führte das Auditorium auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Familie von Bredow, der für das Havelland und das Ländchen Friesack so prägenden Familie. Viele Besucher waren gespannt auf den Exkurs zu den von Bredows in Landin und Kriele. In einer sehr engagierten Vortragsweise, die sie mit vielen Schautafeln, historischen Karten und Grafiken illustrierte, machte Fr. v. Bredow die Geschichte der letzten Jahrhunderte seit der Christianisierung des Havellandes für die Zuhörer und Zuschauer greifbar. Noch lange nach dem offiziellen Teil des Vortrages gab es angeregte Gespräche in kleine Gruppen.

       

 
Hiermit möchten wir uns ganz herzlich bei Fr. v. Bredow für den engagierten Vortrag bedanken. Ihre Arbeit für die Familienforschung und deren Darstellung in der Öffentlichkeit ist eine rein ehrenamtliche Tätigkeit, weshalb sie für ihre Vorträge kein Honorar verlangt. Die an diesem Abend gesammelten Spenden können somit in vollem Umfang zugunsten der möglichst baldigen Wieder-Nutzbar-Machung der Landiner Kirche verwendet werden.
Aber auch den vielen fleißigen Helfern, die mit ihrer zuverlässigen Unterstützung diesen Abend erst möglich machten, sei an dieser Stelle gedankt.

Gert Dittrich

Hier gehts zum Flyer für den Vortrag.


Rückblick auf die Preisverleihung des Förderkreises Alte Kirchen in Landin

Am Freitag, den 22.09.2017 war ein Kommen und Gehen in der Landiner Kirche, als ob es keine Kirchensperrung gäbe. Ja, an diesem warmen und sonnigen Herbsttag konnte man einen Eindruck davon gewinnen, wie es wäre, wenn wir unsere Kirche schon nutzen könnten.

Zur Preisverleihungs-Feier "Startgeld für Fördervereine" des Förderkreises Alte Kirchen e.V. konnten wir in Absprache mit der Kirchengemeinde und dem Architekten das Gebäude für kleine Gruppen öffnen und den Innenraum der Kirche vorzeigen.
Die Restauratorin Frau Schulz erläuterte den interessierten Besuchern den Zustand der Kirche, des Altars sowie des Gestühls, der Architekt Herr Nisse berichtete über den Schädigungsgrad der Bausubstanz und die Planungen für die Zukunft und unser aktives Mitglied Eva Schneider führte um die Kirche herum. Zwei Landiner Künstler, Uthea Dormer und Dirk Friese, waren bereit, einige ihrer Werke in der Kirche auszustellen, um wenigstens ansatzweise einen Eindruck von der geplanten zukünftigen Nutzung als "Kunst- und Kulturkirche" zu vermitteln.

       

 
An diesem Tage aber waren die drei Preisträger aus Lauta-Stadt (Lkr. Bautzen), Niendorf (Lkr. Teltow-Fläming) und Groß-Ziethen (Lkr. Barnim) die Hauptpersonen. Sie alle haben ja ähnliche Probleme und Anliegen wie wir und so war es doch neben der dringend benötigten finanziellen Zuwendung auch ein Mutmacher und eine Geste der Anerkennung ihrer Initiativen.
Das Programm war sehr ausgewogen, jeder der Redner hatte so viel mitzuteilen, dass sich keiner an die vorgesehenen drei Minuten Redezeit halten konnte – lediglich unsere Ortsvorsteherin Hanka Gregor holte mit einem erfrischend kurzen Redebeitrag im Zeitplan ein wenig auf.

         

 
Für eine würdige musikalische Umrahmung konnten wir Camilla Pinder (www.harfenland.de) aus Friesack gewinnen. Sie erfreute die Gäste mit ihrem virtuosen Harfenspiel und zauberhaften Gesang. Wir wünschen ihr für die bevorstehende Niederkunft alles Gute und viel Glück. Für das Catering war Doreen Petras aus Kotzen verantwortlich und sie hat den Geschmack der Teilnehmer getroffen. Ihr abwechslungsreiches Essen und die Kuchenspenden der vielen tüchtigen Kuchenbäcker waren schnell verspeist.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen fleißigen Helfern und Unterstützern bedanken, die mit ihrem Einsatz dafür sorgten, dass dieser Tag in Landin allen Besuchern als angenehm und gelungen in Erinnerung bleibt. Das Feedback, welches wir erhielten, war durchweg positiv. Insbesondere das Engagement von Arnulf Kraft vom Förderkreis Alte Kirchen ist hervorzuheben, ohne seine Protektion wäre die Veranstaltung - und auch unser Projekt - nicht so gelungen. Dafür ein gesondertes Dankeschön.

Abschließend lud Frau Pfarrerin Cornelia Müller vom ausgezeichneten Förderverein "Lebendiges Hugenottenerbe e.V." für die nächste Preisverleihung im Herbst 2018 nach Groß-Ziethen in die Uckermark ein. Wir sollten der Einladung folgen, denn in der Uckermark gibt es ebenfalls ein Landin und das wäre doch mal eine gute Gelegenheit, vorher in dem Örtchen vorbeizuschauen.

Gert Dittrich

Einladung und Programm der Preisverleihung als PDF.

Anmerkung der Redaktion:
Sonja und Gert Dittrich stellten wieder ihren prachtvollen Hof zur Verfügung. Bei ihnen fühlten sich die Gäste willkommen und wohl umsorgt. Gert Dittrich knüpfte neue bzw. verstärkte vorhandene Kontakte mit Kompetenz und Humor. Für Beide an dieser Stelle ein herzliches Danke!


Der renommierte Fontaneforscher Dr. Paul Irving Anderson besucht Landin

Am Montag den 25.09.2017 besuchte der Fontaneforscher Dr. Anderson aus Chicago in Begleitung seiner Frau und der Vorsitzenden des Kulturzentrums Rathenow Landin und unser Kirchlein.
Er arbeitet zurzeit an der Analyse des Romans „Effi Briest“ und war auf der Suche nach Originalschauplätzen möglicher realer Personen, die dann von Fontane in dem Roman beschrieben wurden.

In einem angeregten Gespräch verabredeten wir, dass im Jahr von Fontanes 200. Geburtstag, er wurde am 30.12.1819 geboren, die öffentliche Vorstellung seiner Forschungsergebnisse in der dann wieder nutzbaren Landiner Kirche veranstaltet werden soll.
Wir waren uns einig, dass es sowohl für den Fontaneforscher als auch für den Förderverein ein ambitioniertes Ziel ist.

Gert Dittrich


25 Jahre Partnerschaft zwischen den Dörfern und Feuerwehren Sommerland und Landin!!!

Am 16.09.2017 jährte sich die Partnerschaft zwischen den Dörfern Sommerland und Landin zum 25. Male. So lange kooperieren auch die Feuerwehren beider Orte. Außerdem wurde vor 25 Jahren das dortige Spritzenhaus eingeweiht.
Dies nahm die Bürgermeisterin unserer Partnergemeinde Sommerland, Helga Ellerbrock, zum Anlass, ein Dorffest auszurichten. Da die Gemeinde Sommerland auch unser neuestes Vereinsmitglied ist, luden sie kurzerhand die Feuerwehr, unser Dorf und unseren Förderverein ein.

Und so machte sich eine kleine Delegation auf den Weg dorthin: Sandra und Lars für die Feuerwehr, Hanka für Feuerwehr, Ortsbeirat und Förderverein und Gert für den Förderverein. In der Feierstunde übergab die Bürgermeisterin unserer Ortsvorsteherin eine Urkunde und dem Förderverein eine Spende i.H. von 1.000,-€, die wir für die Sanierung der Landiner Kirche einsetzen werden. Hanka und Lars bedankten sich mit einem kleinen Präsent.

         
    

 
Insgesamt war es eine sehr interessante Reise für uns, die leider viel zu kurz war. Noch vor der Feierstunde zeigte uns Eckard aus Grönland in einer engagierten Exkursion das Entwässerungssystem des Marschlandes, welches in Schwarzwasser (natürlicher Abfluss) und Weißwasser (Abfluss durch Schöpfwerke) unterteilt wird, die lehmhaltigen Flächen werden durch Grüppen (langgezogene Furchen mit Drainagerohren) entwässert.
Nach der Feierstunde war Zeit zum Schwatzen, z.B. mit den Mitbegründern der Dorfpartnerschaft, Johannes Dietrich (für die Gemeinde) und Harald Sibbert (Gründungsmitglied und Wehrleiter a.D. der Feuerwehr und Ehrenmitglied der Landiner Feuerwehr), die dann mitteilten, dass die ersten Kontakte über die Jäger und den damaligen Bürgermeister Landins, Jürgen Müller, zustande kamen. Das erste Mal waren die Sommerländer Jäger nämlich schon vor 27 Jahren zu Gast in Landin. Die beiden Gesprächspartner besuchten auch oft mit ihren Gattinnen als Privatpersonen Landin und hielten und halten den Kontakt, vor allem mit Irmgard Siewert, auch ein Gründungsmitglied, aus Landin. Oder die Unterhaltung mit Petra und Klaus Thomsen, zwei Biobauern mit Leib und Seele. Allein ein Besuch ihres Betriebes ist schon ein guter Grund für eine erneute Reise in den Norden.

Insgesamt trafen wir nur gut gelaunte, nette und gastfreundliche Sommerländer, die wir hiermit alle herzlich gern zu uns nach Landin einladen.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und senden ein dickes Dankeschön für die großzügige Spende und die netten Begegnungen.

Gert Dittrich


Rückblick auf das Konzert vom 09.09.2017 mit "Herrn Kübler und den Landfräulein"

Der Sommer hatte sich leider schon verabschiedet und herbstlichem Wetter das Feld überlassen. So blickten die Organisatoren und Künstler des „Sommerkonzerts“ mit dem Quartett, Herr Kübler und die Landfräulein, häufig besorgt zum Himmel – bzw. auf die Wetter-App ihrer Handys. Aber zum Glück hörte zum Nachmittag der Regen auf und so konnten sich die etwa 110 Gäste ganz dem harmonischen Gesang der Landfräulein widmen.

Die anmutigen Sängerinnen mit ihren glockenhellen Stimmen wurden von einem einfühlsamen Pianisten, Herrn Thomas Kübler, mit spielerischer Leichtigkeit begleitet. Die wunderbare Katharine Weise führte mit intelligenter und humorvoller Rede durch das Programm. Die rustikale Atmosphäre der bis auf den letzten Platz gefüllten Scheune, das gut gelaunte Publikum und nicht zuletzt das gute Essen sorgten dafür, dass aus dem Abend ein ganz besonderes Kulturerlebnis wurde.

         

 
Und ganz nebenbei diente es auch einem guten Zweck, denn alle Einnahmen und Spenden werden für den Wiederaufbau der Landiner Kirche eingesetzt, die ja eines Tages auch mal solch schönen Konzerten Raum bieten soll.

Daher möchten wir uns bei allen Besuchern, fleißigen Spendern und tüchtigen Helfern bedanken. Der Abend war rundherum gelungen, alle Teilnehmer waren sich einig, dieses Konzert im nächsten Jahr noch einmal zu wiederholen.

Gert Dittrich


Altarkonservierung:
Endspurt bei der Sammlung der Konservierungskosten

Am Dienstag den 27.06.2017 fand in großer Expertenrunde die Begehung zur Erteilung der denkmalrechtlichen Genehmigung der Altarkonservierung in der Kirche statt. Das Kirchliche Bauamt, das Landesdenkmalamt und die Untere Denkmalschutzbehörde stimmten dem Konservierungskonzept der Restauratorin Frau Schulz zu. Die Arbeiten am Altar beginnen nun am 03.07.2017.

 
Wir haben bereits dank der großzügigen Spenden des Förderkreises Alte Kirche Berlin-Brandenburg, der Kirchengemeinde und privater Spender den größten Teil der Kosten in Höhe von ca. 3.300,-€ zusammen. Nun fehlen „nur“ noch 700,-€, jeder Beitrag ist willkommen.

Folgen Sie dem Link zu den Spendeninfos.


Das Benefiz-Konzert für den Erhalt der Landiner Kirche am 29.07.2017 war ein voller Erfolg

Zum 111. Jahrestag von Rudolf Steiners Vortrag in Landin “Das Gralsgeheimnis im Werk Richard Wagners” vom 29.07.1906 veranstaltete der Förderverein zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V. wieder ein Benefiz-Konzert mit den Musikern Hans-Ulrich Fehlmann - Klarinette (in der Stimmung a' = 432 Hertz) und Martin Jacobi - Klavier (in der Stimmung a' = 432 Hertz). Zwischen den musikalischen Beiträgen las Alma Wichmann Erlen einige Passagen aus dem demnächst erscheinenden Buch über Rudolf Steiners Wirken in seinem ersten Schülerkreis, dem auch Eugenie von Bredow, Gutsherrin in Landin, angehörte.
Schon vor dem Konzert und im Anschluss gab es bei einem Imbiss und Getränken die Gelegenheit zum Austausch und zu einem Gespräch mit den Künstlern.

         

 
Hier finden Sie weitere Konzert-Informationen als PDF zum Download.

Das Benefizkonzert war gut besucht und brachte ein tolles Spendenergebnis für die Kirche. Der Erlös fließt vollständig in die Instandsetzung des Landiner Kirchengebäudes.
Bei bestem Wetter konnten ca. 80 Gäste das virtuosen Spiel der beiden Künstler genießen, unterbrochen von den interessanten Lesungen.
Unser besonderer Dank gilt den drei Protagonisten des Abends, aber auch den vielen freiwilligen Helfern und nicht zuletzt den großzügigen Spendern.
In entspannter Atmosphäre und bei anregenden Gesprächen und Kerzenschein konnten wir den angenehmen Sommerabend ausklingen lassen.

         

 
Der Landiner Altar braucht jetzt unsere Hilfe, denn der Holzwurm wartet nicht!

Unser Plan war ja, erst das Gebäude sichern und dann das Interieur retten. Doch nun wird es immer klarer, dass die Wiedernutzbarmachung mehr Zeit benötigt, als uns lieb ist. Und damit rückt die Sicherung der noch vorhandenen originalen Innenausstattung wieder ins Blickfeld. Und ganz vorn auf der Dringlichkeitsliste steht der einzigartige Kanzelaltar, der 1736 von Ludwig von Bredow und dessen Ehefrau Johanne Wilhelmine von Bredow, geb. von Metzsch, gestiftet wurde. Der Altar weist starke Ablösungserscheinungen der Farbfassungen und aktiven Anobienbefall auf, d.h. wenn nicht bald etwas geschieht, löst sich der Altar in Holzstaub auf.

Die Restauratorin Annett Xenia Schulz, die hier im Havelland einige Referenzen, u.a. in Pessin, Ferchesar, Hohennauen und Wassersuppe vorweisen kann, hat bereits 2015 ein Gutachten über den Altarzustand gefertigt und die Konservierung angeboten. Die Kosten betragen brutto ca. 3.300,-€ und sie hält den Preis ihres Angebotes aus 2015 weiterhin aufrecht. Wir haben bereits einige Altarstifterbriefe verkauft und der Verkaufserlös wird zu 100% für die Konservierung des Altars eingesetzt – aber es fehlen immer noch über 3.000,-€ !!!

Daher unser dringender Appell an alle Freunde der Landiner Kirche und des historischen Kunsthandwerks: bitte helft, diese einmalige Kulturgut vor dem Untergang zu retten. Eine Beschreibung des Altars durch die Restauratorin finden Sie hier: PDF zur Ansicht und zum Download (ca. 3,2MB).

Jede noch so kleine Spende hilft.

Vielen Dank, Ihr
Gert Dittrich

Bankverbindung:
Mittelbrandenburgische Sparkasse
IBAN: DE94 1605 0000 1000 8855 06
BIC: WELADED1PMB
Konto: 1000 8855 06
BLZ: 160 500 00
Verwendungszweck: Altar-Rettung Landin

Die Spender werden, wenn sie möchten, auf der Altar-Retter-Liste veröffentlicht!


 
Auf dieser Webseite finden Sie Informationen zur Dorfkirche in Landin (Havelland) und zur Arbeit des Fördervereins, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, diese schöne Kirche zu erhalten und wieder nutzbar zu machen.
Wählen Sie aus dem Navigationsmenü auf der linken Seite die einzelnen Einträge aus, um zu den entsprechenden Informationen zu gelangen.
 

Bitte beachten Sie auch die Möglichkeiten, unsere Arbeit zu unterstützen:

z.B. mittels Spenden für den Erhalt der Landiner Kirche und durch den Erwerb von Altarstifterbriefen und Baustein-Urkunden.

Nähere Informationen finden Sie auf den entsprechenden Seiten in der Rubrik "Spenden" unter "Altar" und "Bausteine".

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